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Archive für Juni 2007
Rama dama - oder - Beherrscht das Chaos uns, oder doch umgekehrt?
19.6.2007 by Inken.
19. Juni, die Spedition Reischl aus Ebersberg ist für heute angesagt. Seit Tagen stehen Parkverbotsschilder auf der Straße, die zu mehr oder weniger zickigen Fragen der Nachbarn führen, wo sie denn nun mit ihren Autos hinsollen. Ich verkneife mir die Antwort, die sich aufdrängt und bleibe diplomatisch. Grrrrrrmpf!
8:00, zwei LKW brummen vor der Tür. Heraus steigen vier Kerle, für jeden Geschmack was dabei. Jung und knackig, der Gerry, gemütlich und bayrisch der Peter, hager und lang der Rolf und ein drahtiger, wenn auch etwas bebauchter Vladi aus Kasachstan.
Rolf heißt seit heute Christo! Wie der Kerl die Sachen verpackt, Gläser genau so professionell wie Gartenmöbel, einfach umwerfend! Die Pakete sehen so schön aus, daß wir sie in den USA vielleicht erst gar nicht auspacken, die gehen glatt als moderne Kunstwerke durch.
Peter schwitzt in meinem Zimmer unter dem Dach und quält sich mit meinen blauen Glassachen. “Den Rest mach ich morgen Früh, sonst krieg ich einen Hitzschlag.” Ja, Peter, mach nur…, hast ja schon die ganze Küche ausgeräumt!
Vladi wird, glaube ich, nach Kilometern bezahlt, der fährt alle Sachen um die Reihenhäuser rum zu den LKW. Schweigsam und lächelnd macht er den Eindruck, nie zu ermüden.
Zwischendurch gibt es natürlich Kaffee, Brotzeit und nachmittags Eis für alle. Und eine Zigarettenpause ab und zu. Die vier sollen schließlich bei Laune bleiben, denn morgen wird der Rest verpackt.
Vier wirklich liebe Jungs, die ihre Arbeit schnell und professionell machen! Mann, bin ich froh, daß wir diese Schufterei nicht selbst am Hacken haben!
Im Moment ist es sehr sehr ungemütlich bei uns…
und wir können kaum glauben, wie schnell das alles geht.
Morgen geht´s weiter!
20. Juni 8 Uhr, die vier Packler sind wieder da und wuseln wie der Wirbelwind durch die fast leeren Räume. Viel steht nicht mehr rum und mittags ist alles fertig verladen, alle abgefüttert und erschöpft. Nun geht es ans Putzen, igitt!
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Abschied
18.6.2007 by Inken.
Am 9. Juni gab es eigentlich mehrere Gründe zum Feiern. Da war ein 40. Geburtstag, der allerdings schon eine Woche vorher gebührend in Venedig begangen worden war. Dann gab es auch noch einen 7. Hochzeitstag, der wiederum keine Chance hatte, denn Gustl gab die Grillschlampe und ich war vor allem mit Trinken und Geschenke Auspacken beschäftigt.
Also konzentrierten wir uns auf den Abschied von unseren Freunden, unserer Münchener Familie.
Alle waren da und angemessen hungrig und durstig:
An dieser Stelle gebührt Wolfgang, dem Haus- und Hoffotografen, ein großes Dankeschön! Seine Vorliebe für Blondinen läßt sich nun nicht mehr leugnen…
Aber natürlich haben auch die geheimnisvollen Dunkelhaarigen ihre Reize.
Es waren auch ein paar Kerle da, allerdings vor allem die von der müden und pressescheuen Sorte.
Und natürlich der Partynachwuchs…
Ein Gespenst hatte sich auch auf das Fest verirrt.
Und einige nicht einheimische Tiere.
Irgendwann waren dann alle wieder weg…
PS: es gibt Beweisfotos dafür, daß Jörn DOCH mal aufgestanden ist.
Schön, daß Ihr da wart! Wir werden Euch vermissen!!!
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